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Persönlichkeitsförderung in Gruppen

Wissenschaftliche Charakterisierung des Arbeitsbereichs PFG

Der Arbeitsbereich widmet sich in Forschung und Lehre folgenden Themen: Gesprächsführung und -kultur im Alltag, Verbesserung des zwischenmenschlichen Klimas zusammenlebender oder zusammenarbeitender Personen, Streß- Entstehung und Bewältigung, Persönlichkeitsentwicklung im Kindes- und Erwachsenenalter.

Über die Grundlagen des Arbeitsbereichs Persönlichkeitsförderung in Gruppen

Der Arbeitsbereich Persönlichkeitsförderung in Gruppen steht in der Tradition der Psychotherapiebegründer bzw. -begründerinnen Carl Rogers, Anne-Marie und Reinhard Tausch (Gesprächspsychotherapie), Virginia Satir (Familientherapie) und Ruth C. Cohn (Themenzentrierte Interaktion), die sich intensiv auch um die Vorbeugung seelischer Störungen im alltäglichen Umgang von Personen bemüht haben. Dabei geht es zum einen um die Förderung von Heranwachsenden (Kindern und Jugendlichen) auf direktem Wege (z.B. Angebote zur Jungenförderung) sowie durch Unterstützung ihrer Bezugspersonen (Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Nachbarinnen und Nachbarn, Verwandte, Freundinnen und Freunde). Darüber hinaus werden Angebote im Rahmen der Erwachsenenbildung erstellt und in ihren Wirkungen erforscht, die Anregungen zur befriedigenderen Gestaltung des Lebensalltags geben. Hier geht es z.B. um Gesprächsgruppen über die Bewältigung belastender Umstände (etwa Verlust des Arbeitsplatzes), um selbstbestimmte Lebensziele und Schritte zu ihrer Verwirklichung, um Sinnfindung, Annehmen der eigenen Person, Aussöhnen mit sich selbst und Entwicklung von Lebenszufriedenheit.

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