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Handlungsfelder

Das Interkulturelle Schülerseminar verfolgt das Ziel der qualitativen und quanitativen Ausweitung der außerschulischen Sprachförderung und der Eingliederung des Kursangebotes in die bestehenden Strukturen des Schul- und Bildungssystems des Stadtstaates Hamburg.

Drei Ebenen sind dabei zentral: Schule im Stadtstaat Hamburg, Lehrerausbildung in Hamburg und regionale Bildungsaktivitäten zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

1. Schule im Stadtstaat Hamburg

Das Angebot des IKS soll in das bereits bestehende Hamburger Sprachförderkonzept integriert werden. Dabei kann die Expertise im Bereich der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund gewinnbringend in den gesamten Schulentwicklungspozess eingebracht werden. Das Team des Interkulturellen Schülerseminars nahm in ausgewählten Regionen an den Regionalen Schulentwicklungskonferenzen (bis Mai 2009) teil und engagiert sich in den Regionalen und Lokalen Bildungskonferenzen, die im Frühjahr 2011 starteten. Zudem soll die Zusammenarbeit mit ausgewählten Schulen systematisch und kontinuierlich ausgestaltet werden. Dies geschieht durch die Information von und Kooperation mit den Schulen.

2. Lehrerausbildung in Hamburg

Bezüglich der Lehrerausbildung in Hamburg zielt das IKS auf die Prüfung und Erschließung von Möglichkeiten einer systematischen Einbindung des Projekts in die universitäre Ausbildungsstruktur mit dem Ziel der Verknüpfung theoretischer und unterrichtspraktischer Ausbildungsanteile zum Studienschwerpunkt "Heterogenität". Im Fokus stehen hier die Ausgestaltung des Kernpraktikums im Master-Studiengang sowie das Seminarangebot im Modul "Deutsch als Zweitsprache". Zudem ist die Systematisierung des Betreuungs- und Fortbildungsangebotes für die studentischen Förderlehrkräfte ein Ziel.

3. Regionale Bildungsaktivitäten zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Die Vernetzung des IKS mit außerschulischen und außeruniversitären Bildungsträgern (nach dem Vorbild bereits bestehender Kooperationen) ist ein wichtiger Ansatzpunkt bei der Einbindung des Projekts in bestehende Strukturen und der quantitativen Ausweitung. Im Zuge dessen sollen auch neue Lernorte erschlossen werden:

  • an der Universität Hamburg: z.B. naturwissenschaftliche Fakultät
  • an anderen Hochschulen, z.B. HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaften)
  • bei Kooperationspartnern (Integrationszentren, Migrantenorganisationen)
  • Bücherhallen Hamburg
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